Bildnachweis: Salaputia Brass

Jeroen Berwaerts & Salaputia Brass

SIGNALS FROM HEAVEN
Musik von Giovanni Gabrieli kombiniert mit Spirituals wie „Nobody Knows the Trouble I've Seen“, inspiriert von Duke Ellingtons „Sacred Concerts“.

„Signals from Heaven“ ist kein Blechbläser-Experiment, keines dieser „Cross-Over-Projekte“, die allzu oft mehr Enttäuschung auslösen als Begeisterung – vielmehr ist die Choreographie ein komplexer Brückenbau, eine dialogische Situation mit Musik des 16. bis 20. Jahrhunderts. Dabei ist die Entscheidung, „Stiltreue“ zu gewährleisten, eine äußerst sinnhafte. Hier geht es nicht, wie zurzeit so extrem in Mode, um „re-composing“, „re-interpretation“ oder „re-writing“, sondern schlichtweg um Gegenüberstellung spiritueller Welten. Wie korrespondiert Claudio Monteverdis (1567-1643) Toccata mit Gershwins (1898-1937) „Summertime“? Wo liegen mögliche Verbindungslinien von Giovanni Gabrielis (1557-1612) Mehrchörigkeit „Sacrae Symphoniae“ (1597) zum Gospel „Swing Low”? Und welcher Raum definiert sich zwischen Tōru Takemitsus (1930-1996) CD-namensgebenden „Signals from Heaven“ (1987) zu Duke Ellingtons (1899-1974) „Come Sunday“ aus „Sacred Concerto No. 1“ (1943/1965)?
Sie alle verbindet spirituelle, religiöse und geistige Kraft und der Blick nach oben, gen Himmel. Das irdische (menschliche, naturhafte) und das himmlische (göttliche) äußern sich in Titeln und Musikalität, oszillierend zwischen dem Materiellen und Immateriellen, zwischen Jahres- und Tageszeiten, still dahinfließenden Klangflüssen, der Überwindung des irdischen Leids und der damit verbundenen Sehnsucht nach dem himmlischen Paradies. Vorstellungskraft und symbolische Orte kommen im Geiste hinzu.

LA RENAISSANCE DE JACQUES BREL
Jacques Brels Chansons kombiniert mit einer Auswahl alter Renaissancetänze

Dieses neue Programm wird Ende 2026 bei Berlin Classics veröffentlicht.

Contact

Floriane Schroetter

Artist Manager

Jenny Klose

Production Manager

Representation: worldwide