Trumpet
Der aus Accra in Ghana stammende und heute in Rotterdam lebende Trompeter Peter Somuah ist ein Brückenbauer zwischen Kulturen und Kontinenten. „Jazz in seiner internationalsten Form“, schreibt die BBC. Für den weitgereisten Musiker sind Einflüsse aus geografisch weit entfernten Kulturen immer nur einen Schritt entfernt. Genau darum geht es auf seinem neuen Album „Walking Distance“, das bei ACT erschienen ist.
Peter Somuah erlernte sein Spiel durch das ununterbrochene Hören seiner Trompetenhelden Miles Davis und Roy Hargrove. Somuahs warmer, melancholischer Klang verbindet sich mit einer rhythmischen Kraft, die seine musikalische Prägung durch die Stilrichtungen Westafrikas widerspiegelt. Er berührt seine Zuhörer und bringt sie zum Grooven.
Im Jahr 2021 wurde Somuah mit dem Erasmus Jazz Award für junge Jazzkünstler ausgezeichnet, und 2022 gewann er mit seinem Debütalbum "Outer Space" den prestigeträchtigen Edison Jazz Award. Im Juni 2024 arbeitete Somuah an einem Projekt mit der WDR Big Band, die seine eigenen Kompositionen spielte, arrangiert und dirigiert von dem musikalischen Kosmopoliten Michael Mossman.
In seinen Kompositionen lotet Somuah die Grenzen zwischen Jazz, Funk und traditioneller ghanaischer Musik aus, gespickt mit einem Hauch elektronischer Musik. Er ist mit seiner Musik bereits auf vielen Bühnen aufgetreten, unter anderem auf dem North Sea Jazz Festival, der ESNS, dem Turku Jazz Festival, der Jazzbaltica, im Blue Note Peking und Shanghai.
groove funk afrobeat